und weiter geht's...
Im Haus meiner Gastfamielie wurde ich von der Empleada, dem Hausmädchen, empfangen, die mir sogleich Kokatee serviert hat. Es waren ausserdem noch zwei Amerikanerinnen da, die auch in der Gastfamilie gewohnt haben. Mit ihnen bin ich dann gleich mal per Taxi in die Innenstadt gefahren und sie haben mir viele Geheimtipps gegeben. Zum Beispiel haben sie mir einen versteckten Markt gezeigt, wo es so unglaublich viele schöne günstige peruanische Sachen gab! Ich hätte mich gleich am ersten Tag mit Mitbringseln, Souvenirs und Schmuck eindecken können, bin dann aber doch standhaft geblieben.
Cusco ist wirklich schön, wenn auch nicht im klassischen Sinne. Die Häuser sind grösstenteils ziemlich verfallen, aber Cusco hat- vielleicht auch gerade deshalb - ein tolles Flair. Wirklich schön ist eigentlich nur die "Plaza de Armas" mit ihren zwei Kathedralen. Cusco ist für südamerikanische Verhältnisse sogar noch relativ reich, dem Tourismus sei Dank, aber die Armut ist schon sehr auffällig und bedrückend. Laufend wollen dir Indigenas etwas verkaufen und viele betteln auch einfach nur.
So, jetzt aber zu meiner Gastfamilie. Ich bin echt froh dort gelandet zu sein, sie sind alle unglaublich nett, gastfreundlich und herzlich! Das Haus sieht von aussen zwar alles andere als vielversprechend aus, ist aber von innen echt schön und vor allem riesig. Am Anfang habe ich mich so oft verlaufen! Es befindet sich hinter hohen Mauern, die unteren Fenster sind vergittert und der Häuserblock wird Tag und Nacht bewacht. Ganz schön gewöhnungsbedürftig. Das klingt jetzt so, als ob meine Gastfamilie wahnsinnig reich wäre, was aber nicht der Fall ist. Sie gehört zur Mittelschicht und in grösseren Städten sind diese ganzen Sicherheitsmassnahmen notwendig und für die Mittelschicht Standart.
Am Samstag Morgen konnte ich endlich meinen Rucksack vom Flughafen abholen und somit mein Zimmer fertig einrichten. Leider war beinahe der gesamte Inhalt meines Waschbeutels entweder zerbrochen oder ausgelaufen, aber ich war einfach nur froh meinen Rucksack zurück zu haben. Am Nachmittag habe ich an einer kleinen Stadtführung meiner Sprachschule teilgenommen und dabei unglaublich viele Holländer kennengelernt. Abends ging es dann nach einem kleinen Salsakurs und ein paar Cuba Libre mit Loula, der 33-jährigen Tochter, und zwei Peruanern in die vielen Discos von Cusco. Da der Eintritt grösstenteils kostenlos war, habe ich bestimmt schon 7 Discos kennengelernt. Die Peruaner können echt ausgelassen feiern und es macht grossen Spass dabei zu sein. Vielleicht kommt die gute Stimmung auch nur auf, weil der Alkohol so billig ist ;-) ? Cuba Libre gibt es zum Beispiel für 8 Soles, das sind gerade einmal 2 Euro.
Heute Nachmittag habe ich mich mit ein paar Leuten von der Sprachschule getroffen und wir haben schon das nächste Wochenende für Ausflüge ins Auge gefasst.
Jetzt muss ich aber aufhören (endlich !!! =), denn ich muss nach "Hause" zum Essen, das übrigens echt lecker aber völlig anders ist.
Adiós!
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1 Kommentar:
hört sich doch toll an!!!!
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