Montag, 15. Oktober 2007

Cuscos Umgebung

Nachdem es am Freitag ziemlich spät geworden ist - um 4 Uhr war ich zu Hause - habe ich es am Samstag Morgen genossen endlich mal länger im Bett bleiben zu können.
Mittags habe ich mich mit zwei Deutschen und drei Holländern getroffen, um die nähere Umgebung Cuscos zu erkunden. Mit dem Taxi ging es hinauf zu Tambo Machay, einer Inkaruine. Auf dem Rückweg nach Cusco haben wir uns noch die Inkaruinen Puca Pucara und Sacsayhuamán ("Sexy Woman" - jetzt kann ich mir diesen komplizierten Namen merken =) angeschaut. Ich war sehr beeindruckt! Und man kann sich gar nicht vorstellen, wie die Inka es geschafft haben, so etwas vor über 500 Jahren zu bauen! Die Festungen, Bäder etc. der Inka wurden mit riesigen Steinen gebaut. Es ist allein schon eine unglaubliche Leistung diese überhaupt ersteinmal her zu transportieren! Hinzu kommt noch, dass sie ganz ohne Mörtel meterhoch übereinander gestapelt sind. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Inka die Steine millimetergenau angepasst haben. Einfach unglaublich! Ebenenfalls unglaublich war die Aussicht von dort oben. Schwarze, graue und grüne Berge soweit das Auge reicht und im Tal das gelbbraune Häusermeer von Cusco. Ich wollte mich gar nicht mehr von meiner Kamera trennen. Beeindruckt war ich auch von den noch sehr ursprünglichen Dörfern, durch die wir gelaufen sind. Schweine, Esel, Schafe, Pferde... liefen einfach auf der Strasse herum. Die Häuser waren sehr einfach und bestanden nur aus Tonwänden und Strohdächern. Die Felder wurden von Hand oder bestenfalls mithilfe eines Ochsens bestellt. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass heutzutage Menschen noch so einfach leben.

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