Zum Abschluss meiner kleinen Reise habe ich mit der Berlinerin noch einen einwöchigen Strandurlaub in Máncora gemacht. Máncora liegt ganz im Norden von Peru, unweit der ekuadorianischen Grenze. Das ganze Jahr über ist es dort sehr warm und man kann immer im Pazifik baden gehen. Das haben wir auch richtig genossen und haben fast die ganz Zeit am Strand verbracht. In Máncora bleibt einem auch nicht viel anderes übrig, da es nur ein kleines nicht sonderlich schönes Dorf an der Panamerikana ist. In der Hochsaison wird wohl auch kräftig gefeiert, als wir da waren, waren die Clubs aber immer ziemlich leer. Der dortige Strand ist auf Grund des feinen weißen Sandes, der Palmen und des sehr klaren Wassers auf jeden Fall schön, wenn auch kein Traumstrand, da direkt an ihn viele Hostals und Restaurants grenzen. Uns hat es aber völlig gereicht, denn wir wollten uns einfach nur entspannen und bräunen. Zur Erfrischung sind wir trotz der großen Wellen im Meer baden gegangen, oder haben uns eine Kokosnuss gegönnt, deren Kokosmilch wir dann mit einem Strohhalm direkt getrunken haben. Ab und zu war der Wind leider so stark, dass man innerhalb weniger Minuten völlig mit Sand bedeckt war und Schwierigkeiten hatte das Handtuch zu finden. War das der Fall sind wir an den Pool unseres Hostals ausgewichen, wo man es sich Liegestühlen oder Hängematten gemütlich machen konnte. Zweimal sind wir an Strände in der näheren Umgebung gefahren, die noch ruhiger waren. Einer von ihnen war besonders schön, da dem Strand einige kleinere Felsreihen vorgelagert waren, durch die sich viele kleine Becken gebildet haben, in denen man schön planschen konnte.
Obwohl die Tage in Máncora alles andere als abwechslungsreich waren, hätte ich es dort noch gut länger aushalten können. Da ich mir aber noch ein paar Sehenswürdigkeiten in Lima anschauen wollte und mein Rückflug immer näher rückte, habe ich mich schweren Herzens auf den Rückweg nach Lima gemacht.
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